Patientenarmband

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Armbanddruck

 

 

Anwendungsbereiche

 

Das Patienten-Identifikationsarmband dient während des Krankenhausaufenthaltes der Feststellung oder Kontrolle der Identität des Patienten bei allen Behandlungsschritten. Es dient dazu, das Risiko von Verwechselungen und deren Folgen auszuschließen. 
 

Risikobereich können sein:

 
· Durchführung von Operationen
· Applikation von Medikamenten
· Transfusion von Blut und Blutprodukten
· Verlegung auf eine andere Station
· Betreuung in Funktionseinheiten (Röntgen, CT, MRT)
· Durchführung von Rehabilitationsmaßnahmen
· Sonstige patientenbezogene medizinische Maßnahmen

 

 

Wer trägt ein Armband?

 

Der Nutzen von Identifizierungshilfen ist im Krankenhausalltag willkommen. Dennoch ersetzt ein Armband nicht die gewünschte Kommunikation, es ist vielmehr eine Art zusätzliche Sicherheit, wenn etablierte Identifizierungsroutinen, wie das aktive Ansprechen des Patienten, versagen.
 
Zu der Patientengruppe, die zu ihrer Identifizierung keine oder keine rechtlich abgesicherte Aussage treffen können und deshalb zwingend ein Patientenarmband für Dauer des Krankenhausaufenthaltes tragen sollten, zählen wir: Neugeborene, Kinder, Schwerverletzte bzw. Intensivpatienten, Demenzpatienten.

 

Darüber hinaus gerät jeder Patient unmittelbar vor und während eines operativen Eingriffs in die Situation, seine Identifizierung nicht mehr aktiv beeinflussen zu können. Patienten ausländischer Herkunft können Ihre Identifizierung passiv durch das Tragen eines Patientenarmbandes erleichtern.
 
Durch einen, auf bestimmte Personengruppen beschränkten Einsatz, des Patientenarmbandes, kann ungewollt der Eindruck entstehen, dass Unterschiede in der medizinischen Behandlung gemacht werden. Daher empfiehlt es sich, alle stationär aufgenommenen Patienten mit einem Armband auszustatten.

 

 

Wie stelle ich ein Armband her?

 

Das Patienten-Identifikationsarmband wird zentral oder dezentral über handelsübliche Thermodrucker wie z.B. den Zebra LP 2824 Plus Etikettendrucker oder den Bixolon SRP-770II Etikettendrucker  gedruckt. Im Transferverfahren verwendet man eine spezielle Farbbandfolie, die einen dauerhaft lesbaren Druck erzielt. Der Ausdruck eines Armbandes erfolgt aus dem Krankenhausinformationssystem (KIS). Die Druckdaten werden dabei in einem Formular, welches dem Armbandformat entspricht, im KIS hinterlegt. 
 

Patienten-Identifikationsarmbänder enthält in der Regel folgende Informationen:

· Name, Vorname, ggf. Titel
· Geburtsdatum
· Geschlecht
· Fallnummer (auch Aufnahmenummer genannt)
· Aufnahmedatum
· Barcode (Fallnummer codiert)

 

Weitere Inhalte könnten sein:

· Krankenhaus Logo
· 2D Barcodes (Datamatix, PDF417) mit Name, Vorname, Geburtsdatum, Fallnummer
· Notfalldaten als Code bzw. optisches Zeichen (die zum Zeitpunkt der Aufnahme bekannt sind) z.B. Allergiker
· Telefonnummer der Station

 

 

Was muss man sonst noch beachten?

 

Rechtsgrundlage für die Datenhaltung auf Patientenarmbändern ist eine datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung des Patienten. Eine Verweigerung der Einwilligung ist zu respektieren und die Behandlung ohne Armband sollte weiterhin gewährleistet sein. Bei der Aufnahme des Patienten wird im Informationsgespräch auf das etablierte Qualitätsmanagement und die verbesserte Sicherheit im Krankenhaus hingewiesen.
 
Der Patient willigt dem Tragen des Armbandes ein und bestätigt dies durch seine Unterschrift im Aufnahmevertrag. Bei der Entlassung wird das Band abgenommen und gemäß den Bestimmungen des Datenschutzes wie Datenmüll entsorgt. Alternativ dürfen die Patienten das Identifikationsarmband mit nach Hause nehmen.

 

 

{Empfehlung}

 

 


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